Meine Leistungen im Überblick
Diagnostik
Eine alleinstehende Diagnostik kann indiziert sein, wenn Sie grundsätzlich keine Veränderungen wünschen, aber Ihre Erlebens- und Verhaltensweisen gerne einordnen können möchten. Auch dies wird oft bereits als entlastend erlebt. Oder aber Sie benötigen eine Begutachtung für Anträge bei Behörden. Ich biete auch spezialisierte Diagnostik bei Verdacht auf Autismus-Spektrum-Störungen und AD(H)S an.
Einzeltherapie
Ich biete Einzelpsychotherapie für alle Indikationsbereiche an. Typische Vorstellungsgründe sind Depressionen, Ängste und Phobien, Sorgen, einschneidende Lebensereignisse, Umgang mit (chronischen) körperlichen Erkrankungen, Probleme im Studium und am Arbeitsplatz, Mobbing, Burnout, (komplexe) Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) (z.B. in Folge von Unfällen, Herzinfarkt, Gewalterfahrungen, Verlust eines Kindes, Missbrauch in der Kindheit, Krieg, Flucht oder Folter), Bindungsstörungen, Leben mit Neurodivergenz.
Eine Psychotherapie ist dann indiziert, wenn eine krankheitswertige Beeinträchtigung vorliegt. Dies wird vor Beginn jeder Therapie diagnostisch abgeklärt.
Beratung und Coaching
Nicht in allen Problemlagen ist eine Psychotherapie notwendig. Wenn Sie an einem "Lebensproblem" festhängen und dieses in einem objektiven, nicht-wertenden Rahmen klären möchten, kann auch eine kurzfristige Beratung sinnvoll sein. Typische Anliegen sind dabei: Klärung von Zielen, Berufliche Orientierung, Familien- und Partnerschaftsprobleme, Trennungen, Scheidungen, Lebens- und Sinnkrisen.
Gruppentherapie
Manche Problemlagen lassen sich besonders gut in der Gruppe bearbeiten. Sie können z.B. einen Raum zum Teilen von Erfahrungen, Möglichkeiten zum Lernen am Modell oder einen Mikrokosmos zum Ausprobieren neuer Verhaltensweisen bieten. Ich biete Gruppenpsychotherapien für Soziale Ängste und Depressionen an. Durch die Teilnahme an einer Gruppe von Menschen, die ähnliche Probleme und Erfahrungen haben, können Sie neue Perspektiven gewinnen und gemeinsam Lösungswege erarbeiten.
Eye Movement
Desensitization & Reprocessing (EMDR)
EMDR ist in Deutschland seit dem Jahr 2006 als wissenschaftliche Psychotherapiemethode für Erwachsene anerkannt. Es wird u.a. zur Behandlung von (komplexen) posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen, Angst- und Panikstörungen, chronischen Schmerzen, starker Trauer nach Verlusterlebnissen und Bindungsstörungen eingesetzt. Es hat sich in Studien als hoch wirksames Verfahren mit kürzerer Behandlungsdauer im Vergleich zu anderen Therapieverfahren erwiesen und wird oft als weniger belastend erlebt.
Spezielle Traumatherapie
Erfahrungen von extremer Lebensgefahr, Entmenschlichung oder Erniedrigung können zu einer anhaltenden Veränderung in der Wahrnehmung der Umwelt und des Selbst führen. Mit Hilfe verschiedener traumatherapeutischer Ansätze (EMDR, IRRT, Ego State, ...) werden belastende Erlebnisse und ihre Auswirkungen im "Hier und Jetzt" verarbeitet und integriert. Emotionales und körperliches Erleben, sowie Verhalten im Alltag können dann wieder ohne Intrusionen, Hyperarousal, Hypervigilanz und Vermeidung stattfinden.
Autismus-Spektrum-Störungen
Menschen, die ins Autismus-Spektrum fallen, haben häufig Probleme in der Person-Umwelt-Passung, welche zu Stress und Stressfolgeerkrankungen führen können. Typische Themen in der Therapie können sein: Umgang mit Besonderheiten in der Sinneswahrnehmung, Umgang mit Anspannung und Panik, Kommunikation (z.B. Grenzen setzen, Nein sagen, herausfordernde Situationen), Emotionsregulation, Partnerschaft und Beruf, Ressourcenorientierung.
AD(H)S
Menschen mit AD(H)S haben in unterschiedlichem Ausmaß Probleme in der Konzentration oder Aktivität. Typische Themen der Therapie sind: Umgang mit innerer Unruhe, Strategien zur Alltags- und Arbeitsbewältigung, Selbstfürsorge, Selbstbild und Selbstwerterleben, dysfunktionale Grundannahmen, Emotionsregulation, herausfordernde soziale Situationen, Ressourcenaktivierung.
